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Open-Access-Workshop in der Leibniz-Gemeinschaft 2017

Auch in diesem Jahr findet ein Open-Access-Workshop für alle mit Open Access befassten Personen in der Leibniz-Gemeinschaft statt.

Ziel der Veranstaltung ist es, auf Arbeitsebene ein Netzwerk innerhalb der Leibniz-Gemeinschaft zu bilden, das den Austausch von Praxiserfahrungen erleichtert. Sie richtet sich an Open-Access-Beauftragte oder -Verantwortliche, Publikationsmanagerinnen und -manager sowie alle anderen Interessierten.

Der Workshop findet statt am 11.10.2017 von 10-16 Uhr in der Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft. Die Teilnahme ist kostenlos.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Anmeldung ist geschlossen. Rückfragen unter: oa-leibniz-workshop@zbmed.de

Themenschwerpunkt ist diesmal „Förderung von Open Access in den Instituten“. Im Zentrum werden daher in diesem Jahr thematische Arbeitsgruppen stehen, in denen erste Skizzen für Workflows, Materialien o.ä. erarbeitet werden.

Außerdem sollen Best-Practice-Beispiele aus den Instituten vorgestellt werden.

Das Workshop-Programm

ab 09:15 Uhr

Registrierung

10:00-10:05 Uhr

Begrüßung

10:05-10:25 Uhr

Neues zu Open Access aus der Leibniz-Gemeinschaft;
Referent: Olaf Siegert, ZBW (Sprecher AK Open Access) (Folien)

10:25-10:45 Uhr

Externer Vortrag: OA zwischen romantischer Verklärung und ökonomischem Erfolg oder welche Alternativen bietet institutionelles selfpublishing?
Referent: Klaus Mickus, Berlin und Berkeley (CA) (Folien)

10:45-11:45 Uhr

Best-Practice-Beispiele aus den Instituten: Welche Maßnahmen werden ergriffen, um Open Access zu fördern? Welche Formate werden dazu angeboten?
3 Vorträge á 15 Minuten (+ 5 Minuten Diskussion):
Tim Hartung, Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Lydia Koglin, Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) im Forschungsverbund Berlin e.V. (Folien)
Alessandro Blasetti, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) (Folien)

11:45-12:45 Uhr

Mittagspause

12:45-14:45 Uhr

Thematische Arbeitsgruppen (parallel) - siehe unten

14:45-15:00 Uhr

Kaffeepause

15:00-15:30 Uhr

Berichte aus den Arbeitsgruppen

15:30-15:45 Uhr

Diskussion: Welche Materialien (Broschüren, Flyer, Webseiten, Veranstaltungsbeschreibungen etc.) liegen in den Instituten bereits vor und könnten von den anderen direkt oder nach Anpassung nachgenutzt werden?
Ziel ist es, einen Pool von Materialien zu bilden, der Anregungen gibt und dabei hilft, Doppelarbeit zu vermeiden. Im Nachgang sollen entsprechende Materialien im Wiki hochgeladen werden. Dazu können auch die in den Arbeitsgruppen erstellten Ergebnisse gehören.

15:45-16:00 Uhr

Feedback und Abschluss

Geplante Thematische Arbeitsgruppen (parallel)

Arbeitsgruppe 1

Open-Access-Policy für mein Institut: Anhand der Musterpolicy diskutieren die Teilnehmenden, wie eine Policy für das eigene Institut aussehen kann. Ziel ist es, jeweils einen Entwurf zu erarbeiten, der im Nachgang mit der Institutsleitung besprochen werden kann.

Arbeitsgruppe 2

Wie erreiche ich Forscher*innen an meinem Institut mit dem Thema Open Access? Ausgehend von den eigenen Dienstleistungsangebot im Bereich Open Access sollen Ideen für die Ausgestaltung von Info-Materialien (Web, Print oder E-Mail) und Informationsveranstaltungen gesammelt werden (eventuell auch erste konkrete Ausgestaltungen oder Veranstaltungsskizzen umgesetzt werden), die anschließend in den Instituten ausgearbeitet werden.

Arbeitsgruppe 3

Management von Publikationsgebühren und Publikationsfonds: Welche konkreten Schritte müssen in Angriff genommen werden, um einen Publikationsfonds aufzubauen? Wie gehe ich mit Publikationen um, die von Publikationsfonds nicht als förderungswürdig eingestuft werden (z.B. Beiträge aus hybriden Zeitschriften mit APCs höher als 2.000 Euro?) Ziel ist die Entwicklung eines konkreten Maßnahmenplans. Zusätzlich können auch Themen wie Teilnahme an der OpenAPC-Initiative oder Erfahrungen mit Verlagen hinsichtlich der APC-Abwicklung besprochen werden.

Arbeitsgruppe 4

Synergien zwischen Publikationsmanagement und Open Access: Wie können Workflows aussehen? Adressiert werden sollen die Themen:  Ermittlung von Publikationszahlen OA/nichtOA, Hinterlegung von OA in öffentlichen Publikationslisten, Monitoring von Embargofristen, Workflows für grünen Weg, evt. Nachnutzung der Publikationsdaten z.B. für Leibniz-Bibliographie.

Arbeitsgruppe 5

„Darüberhinaus“-Arbeitsgruppe: Hier können eigene Vorstellung zur Umsetzung von Open Access in den Instituten besprochen werden. Gedacht ist diese Arbeitsgruppe unter anderem für diejenigen Teilnehmenden aus Instituten, die bei den oben genannten Punkten bereits gut aufgestellt sind. Mögliche Themen können hier sein: Rechtsfragen, offene Lizenzen, Open-Access-Monografien, …

Informationen zur Unterkunft und Anreise

Der Workshop findet in der Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft, Chausseestraße 111, 10115 Berlin, statt. Weitere Informationen

Anreise und Unterkunft sind selbsttätig zu organisieren. Kosten hierfür können nicht übernommen werden.

Über den Workshop

Die Veranstaltung wird von der Arbeitsgruppe „Open-Access-Praxis-Netzwerk“ bestehend aus ZB MED –Informationszentrum Lebenswissenschaften, TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften, ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft und Schloss Dagstuhl – Leibniz-Zentrum für Informatik (LZI) gemeinsam mit dem Arbeitskreis Open Access und der Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft organisiert.

Kontakt

Ursula Arning,

Dr. Ursula Arning
Leitung Open-Access-Publizieren und -Beraten

Tel: +49 (0)221 478-5603
E-Mail senden

Jasmin Schmitz,

Dr. Jasmin Schmitz
Publikationsberatung / Open-Access-Publizieren und -Beraten

Tel: +49 (0)221 478-32795
E-Mail senden

Weiterführende Links

TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften
ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft
Schloss Dagstuhl – Leibniz-Zentrum für Informatik (LZI)